Freitag, 31. Mai 2013

Diagram Update: Sonobe Variation

Als ich kürzlich einen Blick auf meine allerersten Anleitungen warf, stellte ich erschrocken fest, wie schlecht sie doch zu lesen sind. Damals habe ich noch nicht mit Vektorgrafiken gearbeitet, was die Zeichnungen sehr verpixelt aussehen ließ. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, diese Anleitungen nach und nach zu überarbeiten.
Außerdem habe ich dieses Mal eine png-Datei erstellt, so dass man das Diagramm direkt auf meinem Blog ansehen kann und man nicht erst über einen Drittanbieter Zugriff hat.
Das erste Diagramm, das ich überarbeitet habe, ist die Anleitung für eine Sonobe-Variation, die ich 2009 entworfen habe. Ich mag diese Variante, da man gleich vier unterschiedliche Farbmuster erreichen kann.


Das Modell fand mittlerweile auch Verwendung in einem der Videos von Katrin. Sie zeigt darin, wie Sonobe-Modelle zusammengesetzt werden. Auch die meisten anderen modularen Origami Modelle werden nach diesem Schema zusammengesetzt. Das Diagramm gibt es weiter unten.


A little while ago I checked my old diagrams. I was really shocked how bad it was drawn. These days I didn’t use vector graphics, so you could see every pixel. This is the reason why I decided to redraw my old instructions.
In addition to this I made a png-file, to include the diagram on my blog and you don’t have to go to another site to download it.

The first Diagram is a Sonobe-Variation I did in 2009. I like it for its many color variations that are possible. The model was also used for an instructional video by Katrin. She is showing how Sonobe models are put together. 


Sonntag, 26. Mai 2013

Ahoi - Nachtrag



Nun bin ich fertig mit der zweiten Version der Ahoi! Kugel. Dieses Mal ist es mir gelungen, jedem Schiff eine eigene Farbe zu geben. Allerdings überzeugt mich das Ergebnis ansonsten nicht so sehr. Der Farbwechsel im inneren Dreieck ist verloren gegangen und dort wo sich die vorderen/ hinteren Spitzen der Schiffe berühren, entsteht ein unschönes Loch. Doch am meisten stört mich, dass die Schiffe vorn und hinten so eingedrückt werden, so dass sie gar nicht mehr richtig wie Schiffe aussehen.

Ich habe das Modell zunächst mit relativ dünnem Chiyogami gefaltet. Da der Bereich an der Verbindung zwischen zwei Modulen relativ dick wird, hielt ich dies für die beste Lösung. Doch das Papier ist auch sehr weich, deshalb wird es sehr leicht eingedrückt. Das andere Modell habe ich daher aus Tant, ein sehr festes Papier, gefaltet, doch auch hier werden Bug und Heck der Schiffe zusammengedrückt. Außerdem ist die dicke Verbindung hier besonders hinderlich.
Bisher habe ich mir aber leider vergeblich das Hirn zermartert, um eine Variante zu finden, in der ich eine solide und trotzdem schöne Verbindung zwischen den Schiffen erhalt und gleichzeitig sowohl unabhängige Farben zwischen den Modulen als auch der Farbwechsel in der Mitte erhalten bleiben.

Ahoi! globe aus Chiyogami

It’s done, I finished the second version of the Ahoi! globe. This time I managed to get separate colors for each ship. Unfortunately is not really satisfying to me. The color change in the middle of the ship is lost and at the point, where the front/ back part of the units meet is a huge hole. But the most annoying thing about it is, the nose and rear are squeezed so the natural form of the ship is destroyed.
 
Ahoi! globe aus Tant
I folded the first model with quit thin Chiyogami. As the part of the connection ist quite thick, I thought, this would be the best choice. But the paper is also very soft, that’s why it was squeezed very easily. For the next globe I used Tant, a very strong type of paper, but still the tips of the sips were squeezed together. In addition to this the connection becomes very thick, which is no fun to join the modules.
The last hours I kept thinking about a way to get a version with a good connection, which keeps the color change in the middle and independent colors between the units. Until now I haven’t found a solution.

Samstag, 25. Mai 2013

Ahoi!


Es gibt ein Papiermodell, das ich – so kommt es mir vor – schon immer falten konnte. Es ist das traditionelle Schiff, das aus einem A4 Blatt gefaltet werden kann.  Auf der Origamitreffen in Weimar wurde meine Erinnerung daran wieder aufgefrischt, als ich einen Mann traf, der seine Nische darin gefunden hat, diese Schiffe in sehr klein zu falten, in kunterbunt und sie dann in Bilderrahmen hübsch zu arrangieren.
Das Ganze ist ja schön und gut, aber ich dachte mir, da muss noch mehr möglich sein. Um nun meine Nische zu bedienen, fing ich an, einen Weg zu finden, eine modulare Kugel aus den Schiffen zu falten. Allerdings sollte natürlich kein Klebstoff zu Einsatz kommen!
Das erste Ergebnis meines Versuchs ist schon sehr zufriedenstellend für mich:


Das Modell besteht aus dreißig Modulen (Quadratisches Ausgangspapier), die nur durch Falten und ineinander Verschränken miteinander verbunden wurden. Besonders gefällt mir der Farbwechsel in der Mitte. Die fertige Kugel ist extrem stabil.
Allerdings sind die einzelnen Module so miteinander verbunden, dass nicht jedes Schiff seine eigene Farbe haben kann. Daher bin ich derzeit dabei, eine zweite Variante zu falten, bei der dies möglich ist. Ich strenge mich an, das zweite Modell so bald wie möglich online zu stellen.

There is one paper model, which I always knew how to fold – at least it seems to me as if. It is the traditional ship you can fold out of an A4 sized paper. At the Origami-meeting in Weimar I was reminded of this by a man who found his niche in folding those ships in very small, in multiple colors and displayed them in huge frames.
It looked nice, but I thought there must be more. To fit my niche, I started working on a modular globe made of ships. However it had to work without glue, otherwise it wouldn’t be Origami!
This is my first attempt, which is already quite satisfying:

The model consists of thirty units (square paper), that are connected only by folding them into each other. Most of all I like the color change in the middle of the ship. The finished globe is extremely stable.
But the units are overlapping each other, so I can’t fold a globe with ships in different colors. That’s why I’m working on an other version right now. I am hurrying to finish it as soon as possible.

Sonntag, 21. April 2013

Kleines Update

Vergangenen Sommer hatte ich die Idee für eine Kugel, deren Löcher zwischen den Modulen die Form von Sternen hat. Robin alias Praise Pratajev hatte das Modell für mich gefaltet:

Last summer I had the idea for a globe, where the wholes between the modules form a star shape. Robin aka Praise Pratajev folded it for me:

Photo by Robin Scholz (Praise Pratajev)

Allerdings war ich mit den Einzelmodulen nicht zufrieden, daher habe ich mir das Modell nun noch einmal angesehen und konnte endlich eine Verbesserung erzielen, die auch gleich eine Reihe an Variationen zulässt.

Nevertheless I was unsatisfied with the units, that's why I concentrated on the modell again and finally improved it. Now it is also possible to make some variations.



Freitag, 5. April 2013

First Contact Day



Heute erleben wir ein ganz außergewöhnliches Jubiläum, fünfzig Jahre Erstkontakt mit außerirdischen Lebensformen. Nein, ich spreche nicht vom Vorfall in Roswell. Unsere erste Begegnung mit Aliens WIRD am 05. April 2063 stattfinden. 

Today it is a really special day, fifty years first contact with a extraterrestrial life form. No, I’m not talking about the incident in Roswell. Our first contact with aliens WILL happen on April 5th 2063.

Dokumentiert wurde das Ereignis in dem Film „Star Trek – Dererste Kontakt“ und die Spezies, die auf der Erde landen wird, ist keine geringere als die Vulkanier. Das Besondere an diesem Ereignis ist, dass es eben einmal nicht Tod und Zerstörung mit sich bringt, sondern eine Ära des Friedens und des Fortschritts auf der Erde einleiten soll. Eine so positive Zukunftsvorstellung ist es denke ich wert, gefeiert zu werden.

This day was dokumented in the movie „Star trek – First Contact“ and the species, that is going to land on earth is nothing less than the Vulcans. The special thing about it is that it’s not the beginning of death and destruction, but of peace and progress on earth. I would say such a positive vision of the future is worth it to be celebrated.

Grund genug für mich, sich dem Thema einmal aus der Origami-Perspektive zu nähern. Star Trek ist vor allem mit Raumschiffen im Bereich des Papierfaltens anzutreffen. Allerdings haben vulkanische Schiffe eine sehr anspruchsvolle Form, so dass sich daran noch kein Falter versucht hat. Wer neugierig ist, wie das Ergebnis aussehen sollte kann sich hier und hier einen Überblick verschaffen.

Due to this, I made an approach to this topic from the view of an Origamist. Most of the paper models concerning to Star Trek are spaceships. But unfortunately Vulcan ships are that challenging, nobody has ever folded one. If you are curious about what the result should look like, take a look here and here.

Dafür gibt es Vulkanier, die man falten kann: Anita Barbour hat einst eine Spock Maske entworfen – mir schaut er ein wenig zu streng, deshalb habe ich ihn allgemein Vulkanier genannt. Die Anleitung dazu gibt es >>hier<<

Still there are Vulcans you can fold: Anita Barbour designed a Spock mask, which looks a bit grim, that’s why I call it just a Vulcan. The instruction can be found >>here<<


 Außerdem gibt es ein sehr schönes Video von Jeremy Shafer, in dem gezeigt wird, wie man Elfenohren faltet. Mit ein wenig Shaping erhält man hier auch die berühmten spitzen Ohren der grünblütigen Außerirdischen und man kann sie sich auch selbst aufsetzen. Mein kleiner Tapir hat sie einmal anprobiert.

There is also a funny video-instruction by Jeremy Shafer, showing how to fold elves-ears. After only a little shaping you can use this as the famous pointy ears of the green-blooded Aliens and the great thing about it is you can put them over your won ears. My little tapir tried them on.


Fold long and prosper!

Sonntag, 31. März 2013

Frohe Ostern and Happy Easter


Auch wenn es in diesem Jahr bei leichtem Schneefall nicht ganz danach aussieht, so unterscheiden sich für mich Ostern und Weihnachten nicht nur in der Jahreszeit. Während man zu Weihnachten wirklich viele und relativ große Geschenke macht, gibt es an Ostern eher kleine Sachen und Süßigkeiten. Dafür ist das Besondere an diesem Feiertag für mich immer schon das Verstecken und Suchen gewesen.
Am Schönsten ist es dann die Ostergeschenke auch passend zum Thema verpacken zu können. Auf der Seite Origami Spirit von Leyla Torres findet man dazu gleich drei passende Modelle zum Nachfalten.
Die schon oben gezeigten Häschen wurden von Jacky Chan designed. Der Körper bildet eine Art Körbchen, in dem man kleine Süßigkeiten unterbringen kann. EIne Videoanleitung gibt es >> hier <<


Als nächstes gibt es ein wunderschönes Huhn, das von Leyla selbst entworfen wurde. Der Körper ist aufblasbar und kann dann mit Schokolinsen oder ähnlichem befüllt werden. Die Anleitung dafür könnt Ihr >> hier << finden.


Die dritte österliche Verpackung wurde ebenfalls von Leyla designed. Diesist ein Hasengesicht, das gleichzeitig als vollständig verschließbare Schachtel funktioniert. Mir gefällt das Ergebnis sehr, allerdings ist der Verschlussmechanismus nicht ganz einfach, so dass man darin nur Geschenke für Freunde mit ein wenig Falterfahrung verpacken sollte. Die Anleitung ist >> hier << und nun wünsche ich Euch ein schönes Osterfest!



Dienstag, 15. Januar 2013

Varioball

In den vergangenen Tagen habe ich mir ein altes Modell vorgenommen und den Faltprozess vereinfacht. Dies ist nun das erste Resultat. Es gibt einige Möglichkeiten zum Variieren, die wiederum unterschiedlich kombiniert werden können. Aus diesem Grund bin ich auf den Namen "Varioball" gekommen.

The past days I took an old model and simplyfied the folding process. This ball is the first result. There are some variations possible, that can be combined in different arrangements, hence the name "varioball".