Sonntag, 21. Juni 2015

In the meantime - für Zwischendurch

Es ärgert mich immer wieder, dass ich so selten dazu komme, Artikel für meinen Blog zu verfassen. Es ist nicht so, dass ich kaum falte, es fehlt einfach die Zeit, um vernünftig darüber zu berichten. Da es mir aber wichtig ist, zu den Bildern auch ein wenig mehr zu schreiben, dauert es doch immer wieder viel zu lange, bis ich wieder etwas Neues veröffentliche.
Heute siegt nun die Unzufriedenheit über meine fehlende Internetpräsenz über den Anspruch detailliert zu berichten.

I am really frustrated about the periods of time without any new article on my blog. It is not because I am not folding anything, it is because there is so little time to report about something in a proper way. But as it is important to me to write a bit more about the pictures I am posting, weeks and weeks are going by until I publish something new.
Today the annoyance about my lack of activity in the internet wins over my ambition to report in detail.

Das gibt es also Neues: Ein modulares Origami Modell, dass sich der Technik des "Omega Sterns" bedient.

A piece of modular Origami, that is based on the assembling technique of the "Omega Star".

Das Modul des Omega Sterns wurde auseinander gezogen, um es zu ermöglichen, einen Ikosaeder zu falten. Für die 30 Module verwendete ich rechteckiges Papier mit dem Ausgangsformat 7,5x11,25 cm.
The unit of the Omega Star is stretched to make it possible to fold an icosahedron. There are 30 units made of rectangular paper of the sice 7,5x11,25 cm.
Da ich immer wenig Lust habe, Papier vor dem Falten zurechtzuschneiden, habe ich einen Weg gefunden, ein Modul aus zwei Quadraten zu machen. Das fertige Modell besteht nun aus 60 Halbmodulen. Dies ist außerdem eine andere Art die Module zu arrangieren.
As I am not fond of cutting the paper before I can start folding, I found a way to make one unit out of two square papers. The finished model is now made of 60 half units. This is also a different way of arranging the units.
Für mein ungeduldiges Ich habe ich eine Version aus nur fünf Modulen gefaltet und mit einem Zentangle Muster verziert.
For the impatient me I also made a five unit version and decorated the paper with a zentangle pattern.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Eine Frage auf der Origami Deutschland Convention 2015

Am ersten Maiwochenende war es endlich wieder so weit, das Jahrestreffen des Deutschen Origamivereins wurde in Bonn abgehalten. Es waren drei wunderbare Tage voll von Papier, Falten und alte sowie neue Freunde treffen.
Von vorangegangenen Treffen hatte ich bereits ausführlich berichtet, was dort geschehen war und wie diese Zusammenkünfte generell aussehen. Daher habe ich mich dieses Mal eine einzige Frage überlegt, die ich ein paar anwesenden Faltern stellte. Gemessen an den 230 Teilnehmern habe ich zwar nur sehr wenige Menschen befragt, dennoch sind einige wunderschöne Geschichten zusammengekommen. Aber lest einfach selbst:
Bonn, 2. Mai 2015, ich habe die Hilli Zenz zum Falten
Die Frage: 
Welches war das erste Origamibuch, das du besessen hast?

Ilan Garibis erstes Origami  Buch -
Ilan Garibis first Origami book
Ilans erstes Buch war ‚Origami 1‘ von Robert Harbin. Alles begann mit einem Flügel schlagenden Vogel, den ein Klassenkamerad zur Schule mitbrachte, als Ilan elf Jahre alt war. Er kannte durchaus traditionelles Origami, doch dieses Modell war für ihn neu und der Bewegungsmechanismus faszinierte ihn.

Gemeinsam mit seiner Mutter ging Ilan in einen Laden und sie kauften ein Origami Buch, in dem sich die Anleitung des besagten Vogels befand. Für einen Zeitraum von 18 Jahren war dies die einzige Quelle von Origami Modellen für ihn. Nichtsdestotrotz wusste er, dass es noch mehr geben musste, denn er hatte die Hebräische Version von ‚Origami 1‘, auf dessen Titel sich ein Einhorn befand. Das Besondere daran war, dass eine Anleitung für dieses Modell im Buch fehlte.
Im Alter von 19 Jahren reiste Ilan schließlich nach Singapur und besuchte dort einen Buchladen. Die große Zahl an Origamibüchern begeisterte ihn und die Zeit mit nur einer Origami Quelle war vorbei.

Carlos Natan López Nazario (Origami Natan)

Natans Geschichte ist kurz, aber ich denke es gibt einige, die ganz ganz ähnlich sind. Sein erstes Buch war eine Sammlung von Origami Modellen. Er kann sich leider nicht mehr an den Titel erinnern, doch weiß er noch, dass darin ein Sonobe Modul zu finden war. Natan war bereits 20 Jahre alt, als sein Mutter die Idee hatte, ihm ein Origami Buch zu schenken und scheinbar kennt sie ihren Sohn sehr gut. Diese erste Sammlung mit Origami Anleitungen markiert den Anfang eines wunderbaren Hobbys für ihn. 


Yureikos erstes Origami Buch -
Yureikos first Origami book
Melina Hermsen (Yureiko)
Melina faltet quasi seit ihrer Geburt Papier und so bekam sie auch ihr erstes eigenes Origami Buch relativ früh. Von einer Nachbarin bekam sie im Alter von drei oder vier Jahren das Buch ‚Kami to Origami‘ von Kunihiko Kasahara geschenkt, das diese es nicht mehr brauchte. Das Besondere an dem Buch ist, dass es aus dem Geburtsjahr Melinas stammt.
Bis in das Jahr 2007 war es die einzige Bezugsquelle von Origami Modellen für sie. Bis dahin war es bereits sehr lädiert und fiel fast auseinander, weil es so häufig verwendet wurde. Kein Wunder, dass Melina es daher drei Jahre später noch einmal kaufte, als sie ihren „Wegbegleiter“ in Sachen Origami in einer Neuauflage entdeckte. Heute nutzen vor allem ihre Schüler das Buch, um das Falten zu erlernen, denn es deckt fast alle Bereiche von Origami ab, von Tieren, über Actionmodelle bis hin zu Modularem Origami und Kirigami.

Dirk Eisner (Eisfold

Während andere erst einmal ihre Nische im Origami finden mussten, schein Dirk sofort gewusst zu haben, was er will. Während eines Aufenthalts in London im Jahre 2000 entdeckte er im Shop des Science Museums das Buch ‚Mathematical Origami‘ von David Mitchell. Er sah es, kaufte es und begann noch im Hotel damit, die ersten Modelle zu falten.
An sich wusste Dirk schon, was Origami ist, doch ein derartiges Buch hatte er noch nie gesehen. Es war deshalb nicht nur die Neugier am Falten allein, sondern auch sein generelles Interesse an der Mathematik, die ihn dazu motivierten, genau dieses Buch zu kaufen. Danach ging es in diesem Bereich weiter. Dirk suchte im Internet nach Informationen und stieß recht schnell auf die Arbeit von Tom Hull, der recht ähnliche Modelle faltete. Schließlich brachte ihn die Begeisterung so weit, dass er begann eigene Werke zu entwickeln, die – wie konnte es auch anders sein – vor allem geometrische Körper sind.

Franzis erstes Origami Buch -
Franzis first Origami book
Franziska Schwarz (Flämingfalter junior)
Für Franziska kam der Gedanke, sich Origami Bücher zu wünschen oder zu kaufen, lange Zeit nicht auf, denn sie brauchte nur zum Regal ihrer Mutter gehen und sich dort ein Buch aussuchen. Sie faltete gern und fand vor allem Gefallen an modularem Origami, vor allem das Sonobe Modul hatte es ihr angetan. So kam es dann, dass sie im Jahr 2009 von dem Buch ‚Modular Origami Polyhedra‘ von Lewis Simon, Bennett Arnstein und Rona Gurkewitz hörte. Darin sollten sich viele Variationen ihres Lieblingsmodells befinden und schließlich entstand erstmals der Wunsch ein eigenes Origami Buch zu besitzen. Und so wie es aussieht, war die Entscheidung goldrichtig gewesen, denn sie hat tatsächlich jedes Stück Origami aus dieser Publikation nachgefaltet.

Helma van der Linde
Um ehrlich zu sein, dies ist meine Lieblingsgeschichte, wahrscheinlich wegen der leicht ironischen Elemente. Helmas erstes Origami Buch war ‚Origami Step by Step‘ von Robert Harbin. Sie kaufte es in den späten 1980er Jahren, als sie während einer Ausbildung in England war. Die Entscheidung, in dieses Buch zu investieren war gefallen, als sie beim Durchblättern einen schönen Schwan entdeckte.
Helmas Schwan von Patricia Crawford, gefaltet
von Ondrej and Radim Cibulka - 
Helmas swan by Patricia Crawford, Folded 
by Ondrej and Radim Cibulka
Helma wollte den Vogel unbedingt falten, doch da es ein komplexes Modell ist und sie erst mit Origami anfing, konnte sie es nicht fertigstellen. Für zehn Jahre war es das dann mit Papier Falten gewesen.
Zu unserem Glück kam Helma zum Origami zurück, als sie 1996 schwanger war. Zur Ankunft des Babys wollte sie die Karten selbst machen und vorne drauf sollte ein gefalteter Storch kommen. Dieses Mal holte sie sich professionelle Hilfe vom Niederländischen Origamiverein. Sie besuchte eine Frau und nach langer Suche in deren Büchersammlung kaufte sie ihr zweites Origamibuch, eines mit einem Storch darin. Aber noch immer war Helma ein Anfänger und der Storch war nicht für sie gemacht. Der Unterschied dieses Mal war aber, dass sie jemanden gefunden hatte, der ihr helfen konnte, die Modelle zu falten. Die beiden Frauen wurden Freunde, Helma trat der Origami Sociëteit Nederland bei und auf die Babykarten kam ein einfacher Kranich drauf.

Daniel Chang (Mitanei)
Daniel wurde durch seinen Cousin auf das Thema Origami gebracht. Er war so begeistert davon, dass ihm seine Tante beim nächsten Besuch ein Origamibuch aus ihrem Heimatland, den USA mitbrachte. An den Titel erinnert Daniel sich zwar nicht mehr, aber er weiß noch, dass es ein amerikanisches Buch war, Schachteln, einen Kranich und ein Gesicht enthielt. Die Leidenschaft war auf jeden Fall entfacht und nach ca. 2 Jahren kam bereits das nächste Buch in die Sammlung.

Echse von Jens Kober, gefaltet von Gonzalo García Calvo -
Lizard by Jens Kober, folded by Gonzalo García Calvo
Jens Kober
Jens hat eine Entwicklung durchgemacht, die glaube ich gar nicht so selten ist. Er hatte als Kind schon immer gern gebastelt und so erhielt er dann auch im Alter von acht Jahren von seinen Eltern das Buch ‚Hobby Origami‘ von Zülal Aytüre-Scheele plus Papier als Geschenk. Es gefiel ihm und so bekam er auch noch die nachfolgenden Bände der Autorin.
Mit 12 Jahren kam dann aber der Bruch, die Bücher blieben im Regal und andere Dinge nahmen ihren Platz in Jens‘ Leben ein. Doch die Falter in der Welt legten keine Pause ein. Als Jens dann im Jahr 2010 im Internet nach Origami suchte, um ein Geburtstagsgeschenk zu dekorieren, war er begeistert, wie viel es noch zu Origami gab und er kam zurück zum Papierfalten.

Ilses neuestes Bild auf Flickr - Ilses newest photo at flickr
Die gute Seele von Flickr, Esli, hat erst 2010 zu Origami gefunden. Auslöser waren der Ruhestand, mit dem mehr Zeit zur Verfügung stand, und ein Geschenk, das mit einem Sonobewürfel dekorierte war, dies brachte das Interesse. Ilse machte sich schlau und entdeckte Origamischachteln für sich, diese sind wunderschön und auch noch praktisch. Dementsprechend war dann auch ihr erstes Buch eines mit Schachteln und natürlich von der Meisterin Tomoko Fuse.
Auch hier folgten viele weitere Bücher, der Account bei Flickr, die Mitgliedschaft bei Origami Deutschland. Es blieb auch nicht bei Schachteln, Ilse stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen, derzeit sind es komplexere Tiere und Tessellations.

So, das war es, mehr Leute habe ich nich befragt. Repräsentativ ist es damit auf keinen Fall, aber es bietet eventuell eine kleine Auswahl an Origamigeschichten. Im Nachhinein fiel mir allerdings auf, dass ich keinen jüngeren Origamifalter befragt habe. Alle Befragten haben Bücher als Ursprung ihrer Leidenschaft, außer Ilse, die erst sehr spät angefangen hat. Die Theorie wäre also, dass die „Internet Generation“ sich zunächst über die digitalen Medien mit Anleitungen versorgt hat und dann später erst nach ganz spezieller Literatur suchte. Vielleicht gibt es auch jene, die gar kein Buch haben?
Erzählt mir einfach Eure Geschichte in den Kommentaren und vielleicht wird dann einiges klarer.

During the first weekend of May the annual meeting of Origami Germany took place in Bonn. It’s been three wonderful days full of paper, folding and meeting old as well as new friends.
I wrote about former conventions and what we are doing there in detail on this blog. This time I chose to pose one single question to some of the present folders. Compared to the number of 230 people at the meeting, I asked quite a few people, but all together these are some very beautiful stories. Well, just have a look by yourself:
Folding together with special guest Mark Bolitho
The question: 
Which was the first Origami book, that you owned?

Ilan Garibi (Israel)
Ilans first book was ‘Origami 1’ by Robert Harbin. Everything started with a flapping bird a classmate brought to school when Ilan was eleven years old. He knew about some traditional Origami, but this model was new to him and he was fascinated about the mechanism that made it move.
Together with his mom Ilan went to a shop and bought an Origami book with the instruction for this special bird in it. For 18 years this was the only resource of Origami models to him. Nevertheless he knew there had to be more, because he had the Hebrew version of ‘Origami1’, with a unicorn on the cover. The funny thing about it is that there was no instruction for a unicorn in the book. 
At the age of 19 Ilan travelled to Singapore and went to book store there. The large number of Origami books amazed him and no longer had only one source of diagrams.

Natan...
Carlos Natan López Nazario (Origami Natan)
Natans story is short, but I think there are many like these. His first book was a collection of Origami models. He does not remember, what the title of it was, but he knows that there was a Sonobe Unit in it. Natan was already 20 years old when his mother had the idea to give him an Origami book as a present and it looks like she knows her son very well. This first collection of Origami instructions marked the beginning of a great hobby to him.

Melina Hermsen (Yureiko

It seems as if Melina was folding paper since she was born and so she received her first Origami book quite early. At the age of three or four a neighbor gave her the book ‘Kami to Origami’ by Kunihiko Kasahra as a present, because she didn’t need it anymore. The fun fact about the book is that it was published in the year of Melinas birth.
Until 2007 this was the only source of Origami models to her. By the time the book was almost falling apart, because it had been used that much. No wonder that Melina bought the new edition of her “Origami companion”, when she found it three years later. Nowadays her students use the book to learn how to fold as there are so many techniques in it. There are animals and action models, Modular Origami and even Kirigami in there.

Dirks erstes Origami Buch -
Dirks first Origami book
Dirk Eisner (Eisfold)
While others had to find their niche in Origami, it looks as if Dirk always knew what he wanted. During a journey to London in the year 2000 he stumbled over the book ‘Mathematical Origami’ by David Mitchell in the shop of the Science Museum. He saw it, he bought it and started to fold models out of it as soon as he was back in the hotel.
All in all Dirk already knew what Origami is, but he had never seen a book like this before. It was not only curiosity in folding something, but also the interest in Math that motivated him to buy this special book. After this event he went on concentrating on this topic. Dirk looked up some information in the internet and found the work by Tom Hull, who does quite similar things. Finally the fascination about Origami was that high that he designed his own models – most of all geometric shapes.

Franziska Schwarz (Flämingfalter junior)
To Franziska the idea of buying an Origami book didn’t occur for a long time, because she only had to go to the shelf of her mother and take one out. She liked folding and she took a pleasure in doing Modular Origami, especially the Sonobe unit she appreciated. Finally she heard about the book ‘Modular Origami Polyhedra‘  by Lewis Simon, Bennett Arnstein and Rona Gurkewitz in 2009. It was said that there are many variations of the Sonobe in it and for the first time there was the desire to own an Origami book. And it looks as if the decision was right, because she folded every piece of Origami that was shown in this publication.

Helmas erstes Origami Buch -
Helmas first Origami book
Helma van der Linde
To be honest this is my favorite story because of the slightly ironic parts in it. Helmas first Origami book was ‘Origami Step by Step’ by Robert Harbin. She bought it in the late 1980s, during an apprenticeship in England. The decision to spend money on it was made when she saw a nice swan in the book while flipping through the pages. Helma really wanted to fold the bird, but as it is a complex model and she was just starting to do Origami, she couldn’t finish it. So for about ten years that was it for paper folding.
Lucky us Helma came back to Origami when she was pregnant in 1996. She had the idea to make the announcement card on her own and put a folded stork on the cover. This time she contacted a professional from the Dutch Origami Society. She visited the woman and after a long time of searching through her collection of books, bought her second book, one with a stork in it. But still Helma was just a beginner and the stork was not made for her. The difference this time was  that she could get some help folding all these models. The two women became friends, Helma joined the Origami Sociëteit Nederland and on the announcement cards she put a simple crane.

Daniel Chang (Mitanei

Daniel was introduced to the topic of Origami by his cousin. He was so enthusiastic about it that his aunt brought him an Origami book from the USA, her home country, when they visited him the next time. Daniel can’t remember the title anymore, but he still knows that it was an American book with some boxes, a crane and a face in it. It awoke a passion and already two years later he got a second book for his collection.

Jens' erstes Origami Buch -
Jens' first Origami book
Jens Kober
I think Jens‘ story is one of those you hear a bit more often. As a kid he had much fun to be creative and so his parents gave him the book ‘Hobby Origami’ by Zülal Aytüre-Scheele plus some paper as a present when he was eight. He liked it and so he also got the two following books by the author.
At the age of 12 there was a cut, the books stayed on the shelf and other things were more important. But the folders in world didn’t take a break. When in 2010 Jens did a research on Origami, because he was planning on a special decoration for a birthday present, he was amazed how much more there was about Origami and he came back to folding paper.

The kind soul at Flickr, Esli, discovered Origami in 2010. It started with her retirement, which came along with more free time, and a present on with a Sonobe model attached on it, this made her curious about paper folding. Ilse informed herself and found Origami boxes as a great introduction to the hobby, as they are both beautiful and useful. According to this her first book was one with boxes, of course by the master Tomoko Fuse.
Again this was the beginning, followed by many other books, a Flickr account, a membership at Origami Deutschland. She even didn’t only stick to boxes, Ilse is challenging herself on and on again, these days she is working on more complex animals and tessellation.

So, that’s it, I haven’t asked more people. It is not representative, but at least it’s a small collection of Origami stories. In the aftermath I noticed that I haven’t asked younger folders. The origin of their enthusiasm of all the interviewed people were books, except Ilse who started much more lately. The theory could be that the “World Wide Web Generation” found their instructions in digital medea for the first years and purchased more specialized books later. Maybe there are also those who don’t own any book at all?
Just tell me your story in the comments and possibly the picture becomes clearer.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Sterne aus Wasserstoff und Papier

Am vergangenen Samstag hatte ich die Gelegenheit zusammen mit lieben Freunden das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) zu Besuchen.
Geboten wurde uns ein sehr interessanter Vortrag über die Sonne, in der ich noch einmal daran erinnert wurde, dass wir in weniger als einem Monat eine partielle Sonnenfinsternis haben werden. Daran anschließend gab es eine kurze Führung über das Gelände, die dann aufgrund des überraschend guten Wetters abgebrochen wurde. Statt dessen erhielten wir als Abschluß des Ausflugs die Möglichkeit Sterne und Jupiter samt seiner Monde durch eines der dort befindlichen Teleskope zu betrachten.
Kalami Stern im AIP
Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Seite der Star Trek Tafelrunde, ich beschränke mich auf zwei Bilder die belegen, dass ich die Gelegenheit endlich mal wieder wahrgenommen habe und ein wenig Origami zurückgelassen habe - Sterne - natürlich.
Neben den heimlich ausgesetzten Modellen gingen auch ein Carmens Stern und ein Ringos Stern an unsere Referenten Dorothée und Hakan, weil sie uns einen so schönen Ausflug bereitet haben.

Last Saturday I visited the Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP).
We were invited to listen to a very interesting report about the sun, in which I was reminded of the partial solar eclipse on March 20th. Afterwards we started a short tour at the institute that was finished earlier due to the good weather. Instead we had the chance to watch the stars and Jupiter and its moons through one of the telescopes there.
A detailed report of our trip was published at the blog of the Star Trek Tafelrunde (sorry only in German). I put the focus of this blog entry on the Origami I left there. Of course I chose stars!
Next to the Models I left there for someone to find, I gave a Carmen's Star and a Ringo's Star to Dorothée and Hakan, who made this great evening possible.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Winter Origami Exchange

Anfang Dezember hat mir eine liebe Origami Freundin den Link der Facebook Gruppe „Winter Origami Exchange“ zugeschickt.  Das Prinzip ist recht simpel und wurde schon in tausend Varianten durchgeführt. Man schickt seine Adresse zu den Veranstaltern, die losen einem eine andere Adresse zu und an diese Person schickt man dann ein kleines Origamipäckchen. Die eigene Adresse landet bei einem anderen Teilnehmer und von diesem bekommt man dann auch etwas zugeschickt. Man musste außerdem versprechen, ein Foto vom erhaltenen Geschenk auf Facebook zu posten. So wächst zur Zeit die Sammlung an tollen Origamibildern auf der Gruppenseite.
Allerdings hatten die Veranstalter nicht mit den Postunternehmen auf der Welt, dem deutschen Zoll und allen voran Leuten wie mir gerechnet. 

Für mich lief der Austausch folgendermaßen ab: Ende November meldete ich mich an und wartete fortan gespannt auf eine Adresse. Ab Anfang Dezember stieg dann bei mir der Stresslevel stetig an. Geschenke mussten besorgt werden, diverse Feierlichkeiten mussten vorbereitet und dann auch besucht werden, auf der Arbeit stieg die Zahl der Dinge, die noch im alten Jahr erledigt werden mussten. Zwischendrin erhielt ich die Adresse, freute mich und machte mir Gedanken, was in das Päckchen soll. Dann wurden wieder Plätzchen gebacken und Konferenzen besucht. Plötzlich waren es nur noch wenige Tage bis zum Datum, an dem man sein Paket abschicken sollte. Im letzten Augenblick faltete ich einige meiner Modelle, verpackte sie so sicher und schön wie möglich und stellte mich pünktlich am 19. Dezember in die kilometerlange Schlange in der Post. Schließlich war Weihnachten, es wurde gefeiert, Eltern und Schwiegereltern wurden besucht und dann kam auch schon Silvester, Party, Neujahr, Urlaub zu Ende.

Mein Origamipäckchen für Desirae - My Origami package for Desirae
Zwischendrin sah ich auf Facebook, dass immer mehr Teilnehmer des Austauschs ihre Päckchen erhielten und es fiel mir ein Stein vom Herzen, als ich sah, dass auch meines angekommen ist. Nur wir Potsdamer (und noch einige Leute mehr) schienen noch eine Weile warten zu müssen. Aber die Zeit verging schnell, denn bei mir scheint der Januar mittlerweile ähnlich vollgepackt zu sein, wie der Dezember, da ich in diesem Monat all das versuche nachzuholen, was ich im Vormonat verpasst hatte. Nur was ist mit den Dingen, die dann im Januar auftauchen? Wie ein sehr kleines aber wunderbar gefülltes Origamipäckchen aus Kalifornien.

Das Päckchen hat mich riesig gefreut, zumal es in einer Plastetüte verpackt ankam, mit dem Vermerk, dass es unterwegs beschädigt wurde. Es sah dramatisch aus, doch der wichtigste Inhalt, zwei wunderschöne und super klein gefaltete Schildkröten von Robert Lang, hatten alles heil überstanden. Selbst das dazugelegte Origamipapier hatte keinen Knick abbekommen. Nur die Schachtel, in der alles verpackt war, sah etwas zerknautscht aus.
Sofort hab ich alles mit meiner Kamera dokumentiert und war fest entschlossen auch rasch einen Blogartikel darüber zu verfassen. Diese vielleicht ein bis zwei Tage wollte ich noch warten, bis ich die Bilder ebenfalls auf Facebook poste.
Sehr freundlich von der Deutschen Post, zuerst schmeißen sie einen Sack Zement auf dieses zarte, 8 cm große Päckchen und dann packen sie es in eine Plastetüte -
Very kind of the German Post, at first they throw a big pack of cement on this tender 8 cm package and afterwards they put it in a plastic bag
Nun, aus diesen ein bis zwei Tagen wurden eher vier Wochen. Mittlerweile ist es Februar und ich arbeite auf, was im Januar liegen geblieben ist. Geplagt vom schlechten Gewissen habe ich meinen ursprünglichen Blogartikel nun noch einmal komplett überarbeitet und versuche diesen nun reumütig innerhalb eines Tages fertig zu kriegen.

Ausgetütetsieht es nicht besser aus - unwrapped it doesn't look much better
Mein Fazit zum Winter Origami Exchange fällt daher auch knapp aus: Ich danke ganz herzlich Sarrah Reshamwala für ihr wunderschönes Origamigeschenk und den lieben Brief! Ein Dank geht auch an die Organisatoren, ohne die solch ein Austausch nicht möglich wäre. Es hat mir riesig Spaß gemacht, das Päckchen zu packen (auch wenn es eilig war), zu sehen, welche tollen Sachen auf Facebook gezeigt wurden und solch ein schönes Päckchen zu bekommen.
Mein einziger Verbesserungsvorschlag wäre, aus dem Winter einen Summer Origami Exchange zu machen. Da sind weniger andere Päckchen zu packen und auch die Post ist entspannter und weniger überfüllt. Und hoffentlich hat Franzi bis dahin ihr Winterpaket auch bekommen…

In early December a dear Origami friend sent me the link to the facebook group „Winter OrigamiExchange“. The idea is quite simple and well known in a thousand variations. You send your address to the administrator, they send you a random address back and yours is going to another person. Each participant is sending a package filled with Origami to their random address. You also had to promise to post a picture of the present you get, so a beautiful collection of Origami pictures will develop on the group’s page.
But no one thought of how the post offices in the world and the German customs agency would deal with it and most of all what will people like me do.
Wunder Nummer eins, das Kami hat alles unbeschadet überstanden - miracle No. one, the kami survived unharmed
This is how I experienced the time of the exchange: In the end of November I registered for the event and waited curiously for the address to be sent. From December on my stress level rose gradually. Presents had to be bought, several festivities had to be prepared and also attended, at work the number of things, that had to be done before the end of the year, rose. In between I got the address, was happy about it and made plans on what to put inside my parcel. The following days cookies were baked und conferences attended. Suddenly there were only a few days left until I had to send my parcel. I folded some of my models, packed it as secure and nice as possible and made it just in time to take my place in the long line in front of the post office. Finally it was Christmas, we celebrated, visited parents and parents in law and then there was New Year’s Eve, New Year’s Day, end of the holidays.
During these days I saw on facebook more and more people getting their parcel and I was relieved as I noticed that my parcel made it to its new owner as well. Just we people from Potsdam (and some more elsewhere) had to wait a little longer. But time went by really fast because I made all the things to do, that I skipped in December. But what to do with the new tasks appearing in January? Things like a small but so beautiful Origami package from California.
Der Deckel war leider nicht mehr zu retten - unfortunately I couldn't mend the lid
I was so happy about it, especially as it was packed in a plastic bag with the note that it was damaged on its way. The damage seemed to be severe, but the most important content, two beautifully folded miniature turtles designed by Robert Lang were completely unharmed. Even the Origami paper that was in the parcel as well survived with any wrinkle. Only the box where everything was inside was smashed.
Immediately I took my camera and documented everything and I wanted to write a blogpost about it as fast as possible. Those one or two days until publication I wanted to wait, to post my pictures on facebook.
Wunder Nummer 2 die Schildkröten haben keinen Kratzer abbekommen -
miracle No. 2 the turtles doesn't even have a scratch on them
Well, those two days are about four weeks ago. Meanwhile it is February and I try to catch up with all the things I haven’t done in January. Feeling very guilty I have rewritten the first version of my article and try to finish it in one day.

That’s why my résumé about the Winter Origami Exchange is quite short: I want to send a big thank you and an even bigger sorry to Sarrah Reshamwala for her beautiful Origami gift and kind letter! I also want to say thank you to the administrators of the group for organizing everything and making it possible! It was so much fun to make the package (even if it was in kind of a hurry), to see all the great gifts on facebook and to receive such a great gift on my own.
My only suggestion would be to change the Winter into a Summer Origami Exchange. This way there won’t be so many other packages we have to fill and the post offices may have more time and space. And maybe Franzi will get her Winter package until then…

Samstag, 10. Januar 2015

Willkommen im neuen Jahr

Die Weihnachts- und Neujahrszeit ist nun eigentlich schon etwas vorbei und dennoch lässt sie einen doch nicht so ganz los.
Nach wie vor falte ich die neuen Sterne und nun habe ich auch noch einmal jeden einzeln fotografiert, um ihn vernünftig vorzustellen.

Der erste ist ein Ring, der in seiner Art sehr dem Stern „Bianca“ von CarmenSprung ähnelt. Der größte Unterschied liegt wahrscheinlich in den Papierformaten begründet, „Bianca“ wird aus acht Rechtecken gefaltet, mein Sternenkranz aus Quadraten. Leider fehlt es meinem Modell an Stabilität, wenn man zu sehr daran zieht, rutschen die Einzelteile auseinander. Die Anleitung gab es in meinem letzten Blogeintrag.


Beim zweiten Stern verfolgte ich gleich mehrere Ziele: Zum Einen wollte ich, wie schon beim Sternenkranz, nicht mit einer Diagonalen anfangen, sondern mit einer Buchfaltung; Zum Anderen mag ich es sehr, wenn in der Mitte des Sternes ein kleinerer zweiter Stern entsteht. Nach einiger Tüftelei kam ich zu diesem Ergebnis. Es wird wieder aus acht Quadraten gefaltet und es sind noch weitere Farbvariationen möglich.


Der dritte Stern weicht endlich einmal optisch vom allzu häufig verwendeten Schema ab. Hier habe ich mich an Tessellation Grundfaltungen orientiert und kam so auf einen nur sechszackigen Stern, der im Endresultat sehr gut hält aber leider nicht ganz einfach zusammenzubauen ist.


Doch damit nicht genug Weihnachtliches dieser Tage. Gestern erreichte mich eine Weihnachts- und Neujahrskarte aus New York. Darin befanden sich neben einer niedlichen Karte ein weiterer Sternenring (Design Courtney Blum) und auch die Anleitung dazu. Da wir gestern auch unser erstes Potsdamer Origami Treffen im Jahr 2015 begingen, war dies eine willkommene Gelegenheit das Modell gleich auszuprobieren. Robin und ich haben es gefaltet und kamen zu dem Urteil: Sehr schön und supereinfach, da sollte man doch etwas kleineres Papier verwenden.
Das hat sehr viel Spaß gemacht, daher vielen Dank nach New York!

The Christmas- and New Years’ time is over now but still I can’t let go completely.  
Still I’m folding the new stars and now I took some pictures to present each one of them properly.

The first one is a wreath that seems to be similar to the star “Bianca” by Carmen Sprung. I think the main difference lies in the shape of the paper, for “Bianca” you need eight sheets of rectangular paper, for my star wreath you need squares. Unfortunately the connection in my model is not the best; if you pull too hard it will fall apart. The instruction was included in my recent blogpost.


For the second star I followed two goals: At first I didn’t want to start with a diagonal fold, but – as I did it with the star wreath – with a bookfold. Second, I like it really much if there is a smaller star in the centre of the actual one. After some testing I found this one. It is made of eight squares and other colour variations are possible.


Finally the third star is a bit different than most of my models. I orientated on tessellation folding techniques and came up with a six pointed star. The finished model is quite stable but putting the units together is not that easy.


But this is not all the Christmas stuff of the past days. Just yesterday I got a Christmas and New Year card from New York. Next to a cute card there were a star wreath (designed by Courtney Blum) and the instruction for it too. As we had our first Origami meeting in Potsdam this was a very good opportunity to try this model. Robin and I folded it and came to the following conclusion: Very beautiful and super easy, we should use smaller paper the next time.

That was real fun, many thanks to New York!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Halbjahresrückblick

Abgesehen von meinen Weihnachtswünschen war es in der zweiten Jahreshälfte recht ruhig auf diesem Blog geworden. Grund dafür war eine turbulente Zeit, die vor allem durch einen neuen Job und einen dadurch bedingten Umzug gekennzeichnet war. Doch auch in Sachen Origami habe einiges erlebt, von dem ich nun in einer Art Halbjahresrückblick berichten möchte.

Besides my Christmas wishes it was quite calm on my blog during the second part of the year. The reason for this was an eventful time with a new job and due to this a new apartment. But there were also some Origami related events and about these I will tell you in this half year review.

Beginnen wir im August: In diesem Monat unternahm ich gemeinsam mit zwei lieben Freunden und meinem Göttergatten eine Reise nach Schottland. Bereits am zweiten Tag der Rundfahrt hatte ich das Glück die schottische Origamigruppe, bestehend aus Kenny Dowson, Martin Quinn und DennisWalker, in einem gemütlichen Pub in Edinburgh zu treffen. Es wurde viel erzählt und natürlich auch gefaltet.

Let’s start in August when two lovely friends of mine, my husband and me went to Scotland for the summer vacation. Already on the second day of our trip I had the honor to meet the Scottish Origami group, who are Kenny Dowson, Martin Quinn and Dennis Walker. We sat in a wee pub, talked and folded – it was a great evening. 

v.l.n.r.: Miri, Tine, Kenny, Dennis, Martin, Tatzel
Doch damit hatte es sich in Sachen Origami für mich natürlich noch nicht erledigt. Die verbleibenden Tage nutzte ich, um endlich eine schöne Tradition wieder aufleben zu lassen, das Origami for the people. Hier die Orte, an denen ich ein Stück Origami ausgesetzt habe:
Den Anfang macht ein ganz besonderer Ort am südöstlichen Rand des Loch Tay. Während auf der genau gegenüberliegenden Seite eine gut ausgebaute Straße eine schnelle und sichere Fahrt versprach, wagten wir uns erstmals auf der Reise auf ein sogenannte Single Track Road, die dem Namen entsprechend nur Platz für ein Auto bot (man passiert entgegenkommende Fahrzeuge an Haltebuchten, wo einer auf den anderen wartet – großen Dank in diesem Zuge an die Frau, die auf der kurvigen Straße ca. 100 Meter rückwärts fuhr, um eine solche Bucht aufzusuchen). Dieser Abstecher lohnte sich aber auf jeden Fall, denn er brachte uns an einen der berühmten Drehorte des Films Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“. Es handelte sich hierbei um die Höhle von Caerbannog, in der sich das legendäre Killerkaninchen befand. Es liegt auf der Hand, dass ich dort ein weißes Kaninchen ausgesetzt habe.

But that was not all the Origami I did in this time. During the remaining days I used the opportunity to revive an old tradition, the Origami for the people. Here are the places where I left some Origami pieces:
The first place was a very special one South East of Loch Tay. While there is a perfect road on the North West of the loch we took the single track road on the other side. This road, as its name implies has only space for one car. If you want to pass another vehicle one of them has to wait in a passing place (btw a big thanks you to the woman who drove about 100 metres backwards on this curvy road to the next passing place). But this adventure was totally worth it because we visited a famous movie sight where a part of Monty Python and the Holy Grail was made. In the middle of nowhere we found the cave of Caerbannog where the Killerrabbit was living. Obviously I made a white Origami Rabbit and left it at the mural where we left the car and climbed up the hill.

Die folgenden Orte waren eher klassisch für Schottland, einmal an einer Burg, Balvenie Castle, und dann gleich mehrere Stücke in Destillen.

The following places were more typical for Scotland, there was one piece of Origami at Balvenie Castle and several ones at different distilleries.
typischer Touri mit Shottlandtasche und Fotoapparat beim Aussetzen von Origami


Schmetterling am Balvenie Castle

eine super tolle Destille hat sich ein Kaninchen verdient
Origami for special people - Catriona in Oban
Während der Autofahrten von einem Ort zum anderen habe ich außerdem versucht eine Schottlandfahne zu falten. Nach einiger Überarbeitung des Prototypen kam schließlich diese Version heraus, die eventuell auch als Briefumschlag verwendet werden kann.

While we were driving from one place to another I also used the time to design my own Origami Saltire and after some changes on the prototype back at home I could present the finished model which can also be used as an envelope.



Die nächste große Fahrt führte mich Ende Oktober nach Lyon zur Ultimate Origami Convention. Es waren extrem viele talentierte Origamifalter dort, so dass es schwer fiel sich bei den Workshops zu entscheiden, wo man hingehen soll. Auch die Ausstellung war phänomenal. Mein persönliches Highlight war es Beth Johnson kennen zu lernen, deren Origami Modelle ich vor allem wegen ihrer originellen Art bestimmte Strukturen der darzustellenden Tiere herauszuarbeiten mag. Ich habe hier nur eine Auswahl an Bildern:

The next trip far away this year was a journey to Lyon to join the Ultimate OrigamiConvention. There were so many talented Origamists that it was quite hard to decide to which workshop I should go. Also the exhibition was great. My personal highlight was to meet Beth Johnson whom I admire because of her special way to work out characteristic structures on animals. Here is a selection of pictures I took during the convention.
Schon wieder das Killerkaninchen, nur nich weiß

genialer Drache von Eliot Dupre

wunderschöner Koi von Eliot Dupret

Meine Lieblingsorigamieulen von Beth Johnson
Direkt nach der Convention wurden dann auch die Ergebnisse des Papart Wettbewerbs bekanntgegeben. Ihr könnt Euch die Gewinner auf der Homepage ansehen und auch wenn ich nicht zu diesen zählte, habe ich dennoch ein sehr schönes Notizbuch mit Fadenheftung bekommen, auf dem ich Teile dieses Artikels vorgeschrieben habe.
Und noch ein anderes Heft trudelte im Dezember ins Haus, die Jubiläumsausgabe des ORISON. Darin kann man nun das Diagramm zu meiner Windmühle finden. Robins Wolfgangblume schaffte es zudem sogar aufs Cover.

Während der Weihnachtszeit packte mich dann das alljährliche Sternefieber. Es entstanden drei kleine neue Modelle, die aber allesamt so simpel sind, dass sie durchaus schon von jemand anderes zuvor entworfen worden könnten. Nichtsdestotrotz habe ich für einen der Drei eine Art Anleitung in meinem neuen Notizbuch für Euch erstellt.

Shortly after the meeting in Lyon the results for the competition “Papart” were presented. You can have a look at the winning models on their homepage. Even though I didn’t make to a top position, I won a beautiful notebook with stitched binding on which I was writing a part of this article.

Another booklet arrived in December, it was the anniversary edition of the ORISON in which the diagram of my windmill was published. Robin’s Wolfgang Flower even made it to the cover.

During Christmastime I was again into folding stars and came up with three new models. All of them might be invented independently by someone else as they are quite simple to fold. Nevertheless I give you a kind of instruction for one of them – it’s in my new notebook now.

Zwei dieser Stern plus eine Anleitung zum Anfassen gingen auch auf die weite Reise nach Ohio. Im Zuge des Winter Origami Exchange wird einem eine Adresse zugelost und man verspricht bis zum 19. Dezember ein Origamipäckchen dorthin zu schicken. Ich hatte vergessen ein Bild davon zu machen, was ich versandt habe, aber Desirae hat es bereits erhalten und so zeige ich Euch Ihre Fotos. Nun bin ich gespannt darauf, ob und wann ein Brief oder Päckchen bei mir eintrifft.

Two of these stars and an instruction that you can touch went on a long journey to Ohio. For the Winter Origami Exchange you got an address by random and had to send an Origami parcel there by December 19th. I forgot to take a picture of what I was sending, but Desirae already has it and so you can see the photos she took. Now I am really keen to see, if and when my letter or parcel will arrive.

meine Origami Geschenke an Desirae aus Ohio
So lange wünsche ich Euch einen schönen Jahreswechsel, noch einmal mit Origami for the people, in dem Fall im Neuen Garten in Potsdam beim Weihnachtsschnee am 26. Dezember 2014.

Until then I wish you a happy new year and show you one last piece of Origami for the people, a star in the New Garden on December 26th.