Mittwoch, 25. Februar 2015

Sterne aus Wasserstoff und Papier

Am vergangenen Samstag hatte ich die Gelegenheit zusammen mit lieben Freunden das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) zu Besuchen.
Geboten wurde uns ein sehr interessanter Vortrag über die Sonne, in der ich noch einmal daran erinnert wurde, dass wir in weniger als einem Monat eine partielle Sonnenfinsternis haben werden. Daran anschließend gab es eine kurze Führung über das Gelände, die dann aufgrund des überraschend guten Wetters abgebrochen wurde. Statt dessen erhielten wir als Abschluß des Ausflugs die Möglichkeit Sterne und Jupiter samt seiner Monde durch eines der dort befindlichen Teleskope zu betrachten.
Kalami Stern im AIP
Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Seite der Star Trek Tafelrunde, ich beschränke mich auf zwei Bilder die belegen, dass ich die Gelegenheit endlich mal wieder wahrgenommen habe und ein wenig Origami zurückgelassen habe - Sterne - natürlich.
Neben den heimlich ausgesetzten Modellen gingen auch ein Carmens Stern und ein Ringos Stern an unsere Referenten Dorothée und Hakan, weil sie uns einen so schönen Ausflug bereitet haben.

Last Saturday I visited the Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP).
We were invited to listen to a very interesting report about the sun, in which I was reminded of the partial solar eclipse on March 20th. Afterwards we started a short tour at the institute that was finished earlier due to the good weather. Instead we had the chance to watch the stars and Jupiter and its moons through one of the telescopes there.
A detailed report of our trip was published at the blog of the Star Trek Tafelrunde (sorry only in German). I put the focus of this blog entry on the Origami I left there. Of course I chose stars!
Next to the Models I left there for someone to find, I gave a Carmen's Star and a Ringo's Star to Dorothée and Hakan, who made this great evening possible.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Winter Origami Exchange

Anfang Dezember hat mir eine liebe Origami Freundin den Link der Facebook Gruppe „Winter Origami Exchange“ zugeschickt.  Das Prinzip ist recht simpel und wurde schon in tausend Varianten durchgeführt. Man schickt seine Adresse zu den Veranstaltern, die losen einem eine andere Adresse zu und an diese Person schickt man dann ein kleines Origamipäckchen. Die eigene Adresse landet bei einem anderen Teilnehmer und von diesem bekommt man dann auch etwas zugeschickt. Man musste außerdem versprechen, ein Foto vom erhaltenen Geschenk auf Facebook zu posten. So wächst zur Zeit die Sammlung an tollen Origamibildern auf der Gruppenseite.
Allerdings hatten die Veranstalter nicht mit den Postunternehmen auf der Welt, dem deutschen Zoll und allen voran Leuten wie mir gerechnet. 

Für mich lief der Austausch folgendermaßen ab: Ende November meldete ich mich an und wartete fortan gespannt auf eine Adresse. Ab Anfang Dezember stieg dann bei mir der Stresslevel stetig an. Geschenke mussten besorgt werden, diverse Feierlichkeiten mussten vorbereitet und dann auch besucht werden, auf der Arbeit stieg die Zahl der Dinge, die noch im alten Jahr erledigt werden mussten. Zwischendrin erhielt ich die Adresse, freute mich und machte mir Gedanken, was in das Päckchen soll. Dann wurden wieder Plätzchen gebacken und Konferenzen besucht. Plötzlich waren es nur noch wenige Tage bis zum Datum, an dem man sein Paket abschicken sollte. Im letzten Augenblick faltete ich einige meiner Modelle, verpackte sie so sicher und schön wie möglich und stellte mich pünktlich am 19. Dezember in die kilometerlange Schlange in der Post. Schließlich war Weihnachten, es wurde gefeiert, Eltern und Schwiegereltern wurden besucht und dann kam auch schon Silvester, Party, Neujahr, Urlaub zu Ende.

Mein Origamipäckchen für Desirae - My Origami package for Desirae
Zwischendrin sah ich auf Facebook, dass immer mehr Teilnehmer des Austauschs ihre Päckchen erhielten und es fiel mir ein Stein vom Herzen, als ich sah, dass auch meines angekommen ist. Nur wir Potsdamer (und noch einige Leute mehr) schienen noch eine Weile warten zu müssen. Aber die Zeit verging schnell, denn bei mir scheint der Januar mittlerweile ähnlich vollgepackt zu sein, wie der Dezember, da ich in diesem Monat all das versuche nachzuholen, was ich im Vormonat verpasst hatte. Nur was ist mit den Dingen, die dann im Januar auftauchen? Wie ein sehr kleines aber wunderbar gefülltes Origamipäckchen aus Kalifornien.

Das Päckchen hat mich riesig gefreut, zumal es in einer Plastetüte verpackt ankam, mit dem Vermerk, dass es unterwegs beschädigt wurde. Es sah dramatisch aus, doch der wichtigste Inhalt, zwei wunderschöne und super klein gefaltete Schildkröten von Robert Lang, hatten alles heil überstanden. Selbst das dazugelegte Origamipapier hatte keinen Knick abbekommen. Nur die Schachtel, in der alles verpackt war, sah etwas zerknautscht aus.
Sofort hab ich alles mit meiner Kamera dokumentiert und war fest entschlossen auch rasch einen Blogartikel darüber zu verfassen. Diese vielleicht ein bis zwei Tage wollte ich noch warten, bis ich die Bilder ebenfalls auf Facebook poste.
Sehr freundlich von der Deutschen Post, zuerst schmeißen sie einen Sack Zement auf dieses zarte, 8 cm große Päckchen und dann packen sie es in eine Plastetüte -
Very kind of the German Post, at first they throw a big pack of cement on this tender 8 cm package and afterwards they put it in a plastic bag
Nun, aus diesen ein bis zwei Tagen wurden eher vier Wochen. Mittlerweile ist es Februar und ich arbeite auf, was im Januar liegen geblieben ist. Geplagt vom schlechten Gewissen habe ich meinen ursprünglichen Blogartikel nun noch einmal komplett überarbeitet und versuche diesen nun reumütig innerhalb eines Tages fertig zu kriegen.

Ausgetütetsieht es nicht besser aus - unwrapped it doesn't look much better
Mein Fazit zum Winter Origami Exchange fällt daher auch knapp aus: Ich danke ganz herzlich Sarrah Reshamwala für ihr wunderschönes Origamigeschenk und den lieben Brief! Ein Dank geht auch an die Organisatoren, ohne die solch ein Austausch nicht möglich wäre. Es hat mir riesig Spaß gemacht, das Päckchen zu packen (auch wenn es eilig war), zu sehen, welche tollen Sachen auf Facebook gezeigt wurden und solch ein schönes Päckchen zu bekommen.
Mein einziger Verbesserungsvorschlag wäre, aus dem Winter einen Summer Origami Exchange zu machen. Da sind weniger andere Päckchen zu packen und auch die Post ist entspannter und weniger überfüllt. Und hoffentlich hat Franzi bis dahin ihr Winterpaket auch bekommen…

In early December a dear Origami friend sent me the link to the facebook group „Winter OrigamiExchange“. The idea is quite simple and well known in a thousand variations. You send your address to the administrator, they send you a random address back and yours is going to another person. Each participant is sending a package filled with Origami to their random address. You also had to promise to post a picture of the present you get, so a beautiful collection of Origami pictures will develop on the group’s page.
But no one thought of how the post offices in the world and the German customs agency would deal with it and most of all what will people like me do.
Wunder Nummer eins, das Kami hat alles unbeschadet überstanden - miracle No. one, the kami survived unharmed
This is how I experienced the time of the exchange: In the end of November I registered for the event and waited curiously for the address to be sent. From December on my stress level rose gradually. Presents had to be bought, several festivities had to be prepared and also attended, at work the number of things, that had to be done before the end of the year, rose. In between I got the address, was happy about it and made plans on what to put inside my parcel. The following days cookies were baked und conferences attended. Suddenly there were only a few days left until I had to send my parcel. I folded some of my models, packed it as secure and nice as possible and made it just in time to take my place in the long line in front of the post office. Finally it was Christmas, we celebrated, visited parents and parents in law and then there was New Year’s Eve, New Year’s Day, end of the holidays.
During these days I saw on facebook more and more people getting their parcel and I was relieved as I noticed that my parcel made it to its new owner as well. Just we people from Potsdam (and some more elsewhere) had to wait a little longer. But time went by really fast because I made all the things to do, that I skipped in December. But what to do with the new tasks appearing in January? Things like a small but so beautiful Origami package from California.
Der Deckel war leider nicht mehr zu retten - unfortunately I couldn't mend the lid
I was so happy about it, especially as it was packed in a plastic bag with the note that it was damaged on its way. The damage seemed to be severe, but the most important content, two beautifully folded miniature turtles designed by Robert Lang were completely unharmed. Even the Origami paper that was in the parcel as well survived with any wrinkle. Only the box where everything was inside was smashed.
Immediately I took my camera and documented everything and I wanted to write a blogpost about it as fast as possible. Those one or two days until publication I wanted to wait, to post my pictures on facebook.
Wunder Nummer 2 die Schildkröten haben keinen Kratzer abbekommen -
miracle No. 2 the turtles doesn't even have a scratch on them
Well, those two days are about four weeks ago. Meanwhile it is February and I try to catch up with all the things I haven’t done in January. Feeling very guilty I have rewritten the first version of my article and try to finish it in one day.

That’s why my résumé about the Winter Origami Exchange is quite short: I want to send a big thank you and an even bigger sorry to Sarrah Reshamwala for her beautiful Origami gift and kind letter! I also want to say thank you to the administrators of the group for organizing everything and making it possible! It was so much fun to make the package (even if it was in kind of a hurry), to see all the great gifts on facebook and to receive such a great gift on my own.
My only suggestion would be to change the Winter into a Summer Origami Exchange. This way there won’t be so many other packages we have to fill and the post offices may have more time and space. And maybe Franzi will get her Winter package until then…

Samstag, 10. Januar 2015

Willkommen im neuen Jahr

Die Weihnachts- und Neujahrszeit ist nun eigentlich schon etwas vorbei und dennoch lässt sie einen doch nicht so ganz los.
Nach wie vor falte ich die neuen Sterne und nun habe ich auch noch einmal jeden einzeln fotografiert, um ihn vernünftig vorzustellen.

Der erste ist ein Ring, der in seiner Art sehr dem Stern „Bianca“ von CarmenSprung ähnelt. Der größte Unterschied liegt wahrscheinlich in den Papierformaten begründet, „Bianca“ wird aus acht Rechtecken gefaltet, mein Sternenkranz aus Quadraten. Leider fehlt es meinem Modell an Stabilität, wenn man zu sehr daran zieht, rutschen die Einzelteile auseinander. Die Anleitung gab es in meinem letzten Blogeintrag.


Beim zweiten Stern verfolgte ich gleich mehrere Ziele: Zum Einen wollte ich, wie schon beim Sternenkranz, nicht mit einer Diagonalen anfangen, sondern mit einer Buchfaltung; Zum Anderen mag ich es sehr, wenn in der Mitte des Sternes ein kleinerer zweiter Stern entsteht. Nach einiger Tüftelei kam ich zu diesem Ergebnis. Es wird wieder aus acht Quadraten gefaltet und es sind noch weitere Farbvariationen möglich.


Der dritte Stern weicht endlich einmal optisch vom allzu häufig verwendeten Schema ab. Hier habe ich mich an Tessellation Grundfaltungen orientiert und kam so auf einen nur sechszackigen Stern, der im Endresultat sehr gut hält aber leider nicht ganz einfach zusammenzubauen ist.


Doch damit nicht genug Weihnachtliches dieser Tage. Gestern erreichte mich eine Weihnachts- und Neujahrskarte aus New York. Darin befanden sich neben einer niedlichen Karte ein weiterer Sternenring (Design Courtney Blum) und auch die Anleitung dazu. Da wir gestern auch unser erstes Potsdamer Origami Treffen im Jahr 2015 begingen, war dies eine willkommene Gelegenheit das Modell gleich auszuprobieren. Robin und ich haben es gefaltet und kamen zu dem Urteil: Sehr schön und supereinfach, da sollte man doch etwas kleineres Papier verwenden.
Das hat sehr viel Spaß gemacht, daher vielen Dank nach New York!

The Christmas- and New Years’ time is over now but still I can’t let go completely.  
Still I’m folding the new stars and now I took some pictures to present each one of them properly.

The first one is a wreath that seems to be similar to the star “Bianca” by Carmen Sprung. I think the main difference lies in the shape of the paper, for “Bianca” you need eight sheets of rectangular paper, for my star wreath you need squares. Unfortunately the connection in my model is not the best; if you pull too hard it will fall apart. The instruction was included in my recent blogpost.


For the second star I followed two goals: At first I didn’t want to start with a diagonal fold, but – as I did it with the star wreath – with a bookfold. Second, I like it really much if there is a smaller star in the centre of the actual one. After some testing I found this one. It is made of eight squares and other colour variations are possible.


Finally the third star is a bit different than most of my models. I orientated on tessellation folding techniques and came up with a six pointed star. The finished model is quite stable but putting the units together is not that easy.


But this is not all the Christmas stuff of the past days. Just yesterday I got a Christmas and New Year card from New York. Next to a cute card there were a star wreath (designed by Courtney Blum) and the instruction for it too. As we had our first Origami meeting in Potsdam this was a very good opportunity to try this model. Robin and I folded it and came to the following conclusion: Very beautiful and super easy, we should use smaller paper the next time.

That was real fun, many thanks to New York!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Halbjahresrückblick

Abgesehen von meinen Weihnachtswünschen war es in der zweiten Jahreshälfte recht ruhig auf diesem Blog geworden. Grund dafür war eine turbulente Zeit, die vor allem durch einen neuen Job und einen dadurch bedingten Umzug gekennzeichnet war. Doch auch in Sachen Origami habe einiges erlebt, von dem ich nun in einer Art Halbjahresrückblick berichten möchte.

Besides my Christmas wishes it was quite calm on my blog during the second part of the year. The reason for this was an eventful time with a new job and due to this a new apartment. But there were also some Origami related events and about these I will tell you in this half year review.

Beginnen wir im August: In diesem Monat unternahm ich gemeinsam mit zwei lieben Freunden und meinem Göttergatten eine Reise nach Schottland. Bereits am zweiten Tag der Rundfahrt hatte ich das Glück die schottische Origamigruppe, bestehend aus Kenny Dowson, Martin Quinn und DennisWalker, in einem gemütlichen Pub in Edinburgh zu treffen. Es wurde viel erzählt und natürlich auch gefaltet.

Let’s start in August when two lovely friends of mine, my husband and me went to Scotland for the summer vacation. Already on the second day of our trip I had the honor to meet the Scottish Origami group, who are Kenny Dowson, Martin Quinn and Dennis Walker. We sat in a wee pub, talked and folded – it was a great evening. 

v.l.n.r.: Miri, Tine, Kenny, Dennis, Martin, Tatzel
Doch damit hatte es sich in Sachen Origami für mich natürlich noch nicht erledigt. Die verbleibenden Tage nutzte ich, um endlich eine schöne Tradition wieder aufleben zu lassen, das Origami for the people. Hier die Orte, an denen ich ein Stück Origami ausgesetzt habe:
Den Anfang macht ein ganz besonderer Ort am südöstlichen Rand des Loch Tay. Während auf der genau gegenüberliegenden Seite eine gut ausgebaute Straße eine schnelle und sichere Fahrt versprach, wagten wir uns erstmals auf der Reise auf ein sogenannte Single Track Road, die dem Namen entsprechend nur Platz für ein Auto bot (man passiert entgegenkommende Fahrzeuge an Haltebuchten, wo einer auf den anderen wartet – großen Dank in diesem Zuge an die Frau, die auf der kurvigen Straße ca. 100 Meter rückwärts fuhr, um eine solche Bucht aufzusuchen). Dieser Abstecher lohnte sich aber auf jeden Fall, denn er brachte uns an einen der berühmten Drehorte des Films Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“. Es handelte sich hierbei um die Höhle von Caerbannog, in der sich das legendäre Killerkaninchen befand. Es liegt auf der Hand, dass ich dort ein weißes Kaninchen ausgesetzt habe.

But that was not all the Origami I did in this time. During the remaining days I used the opportunity to revive an old tradition, the Origami for the people. Here are the places where I left some Origami pieces:
The first place was a very special one South East of Loch Tay. While there is a perfect road on the North West of the loch we took the single track road on the other side. This road, as its name implies has only space for one car. If you want to pass another vehicle one of them has to wait in a passing place (btw a big thanks you to the woman who drove about 100 metres backwards on this curvy road to the next passing place). But this adventure was totally worth it because we visited a famous movie sight where a part of Monty Python and the Holy Grail was made. In the middle of nowhere we found the cave of Caerbannog where the Killerrabbit was living. Obviously I made a white Origami Rabbit and left it at the mural where we left the car and climbed up the hill.

Die folgenden Orte waren eher klassisch für Schottland, einmal an einer Burg, Balvenie Castle, und dann gleich mehrere Stücke in Destillen.

The following places were more typical for Scotland, there was one piece of Origami at Balvenie Castle and several ones at different distilleries.
typischer Touri mit Shottlandtasche und Fotoapparat beim Aussetzen von Origami


Schmetterling am Balvenie Castle

eine super tolle Destille hat sich ein Kaninchen verdient
Origami for special people - Catriona in Oban
Während der Autofahrten von einem Ort zum anderen habe ich außerdem versucht eine Schottlandfahne zu falten. Nach einiger Überarbeitung des Prototypen kam schließlich diese Version heraus, die eventuell auch als Briefumschlag verwendet werden kann.

While we were driving from one place to another I also used the time to design my own Origami Saltire and after some changes on the prototype back at home I could present the finished model which can also be used as an envelope.



Die nächste große Fahrt führte mich Ende Oktober nach Lyon zur Ultimate Origami Convention. Es waren extrem viele talentierte Origamifalter dort, so dass es schwer fiel sich bei den Workshops zu entscheiden, wo man hingehen soll. Auch die Ausstellung war phänomenal. Mein persönliches Highlight war es Beth Johnson kennen zu lernen, deren Origami Modelle ich vor allem wegen ihrer originellen Art bestimmte Strukturen der darzustellenden Tiere herauszuarbeiten mag. Ich habe hier nur eine Auswahl an Bildern:

The next trip far away this year was a journey to Lyon to join the Ultimate OrigamiConvention. There were so many talented Origamists that it was quite hard to decide to which workshop I should go. Also the exhibition was great. My personal highlight was to meet Beth Johnson whom I admire because of her special way to work out characteristic structures on animals. Here is a selection of pictures I took during the convention.
Schon wieder das Killerkaninchen, nur nich weiß

genialer Drache von Eliot Dupre

wunderschöner Koi von Eliot Dupret

Meine Lieblingsorigamieulen von Beth Johnson
Direkt nach der Convention wurden dann auch die Ergebnisse des Papart Wettbewerbs bekanntgegeben. Ihr könnt Euch die Gewinner auf der Homepage ansehen und auch wenn ich nicht zu diesen zählte, habe ich dennoch ein sehr schönes Notizbuch mit Fadenheftung bekommen, auf dem ich Teile dieses Artikels vorgeschrieben habe.
Und noch ein anderes Heft trudelte im Dezember ins Haus, die Jubiläumsausgabe des ORISON. Darin kann man nun das Diagramm zu meiner Windmühle finden. Robins Wolfgangblume schaffte es zudem sogar aufs Cover.

Während der Weihnachtszeit packte mich dann das alljährliche Sternefieber. Es entstanden drei kleine neue Modelle, die aber allesamt so simpel sind, dass sie durchaus schon von jemand anderes zuvor entworfen worden könnten. Nichtsdestotrotz habe ich für einen der Drei eine Art Anleitung in meinem neuen Notizbuch für Euch erstellt.

Shortly after the meeting in Lyon the results for the competition “Papart” were presented. You can have a look at the winning models on their homepage. Even though I didn’t make to a top position, I won a beautiful notebook with stitched binding on which I was writing a part of this article.

Another booklet arrived in December, it was the anniversary edition of the ORISON in which the diagram of my windmill was published. Robin’s Wolfgang Flower even made it to the cover.

During Christmastime I was again into folding stars and came up with three new models. All of them might be invented independently by someone else as they are quite simple to fold. Nevertheless I give you a kind of instruction for one of them – it’s in my new notebook now.

Zwei dieser Stern plus eine Anleitung zum Anfassen gingen auch auf die weite Reise nach Ohio. Im Zuge des Winter Origami Exchange wird einem eine Adresse zugelost und man verspricht bis zum 19. Dezember ein Origamipäckchen dorthin zu schicken. Ich hatte vergessen ein Bild davon zu machen, was ich versandt habe, aber Desirae hat es bereits erhalten und so zeige ich Euch Ihre Fotos. Nun bin ich gespannt darauf, ob und wann ein Brief oder Päckchen bei mir eintrifft.

Two of these stars and an instruction that you can touch went on a long journey to Ohio. For the Winter Origami Exchange you got an address by random and had to send an Origami parcel there by December 19th. I forgot to take a picture of what I was sending, but Desirae already has it and so you can see the photos she took. Now I am really keen to see, if and when my letter or parcel will arrive.

meine Origami Geschenke an Desirae aus Ohio
So lange wünsche ich Euch einen schönen Jahreswechsel, noch einmal mit Origami for the people, in dem Fall im Neuen Garten in Potsdam beim Weihnachtsschnee am 26. Dezember 2014.

Until then I wish you a happy new year and show you one last piece of Origami for the people, a star in the New Garden on December 26th.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohes Fest

Bevor der Blog noch in totalem Schweigen versinkt möchte ich doch noch einmal die knappe Zeit nutzen, um Euch allen Frohe Weihnachten und viel Freude während der Feiertage zu wünschen.

Passend dazu habe ich dieser Tage eine Variation der Modularen Blüte von Tomoko Fuse gefaltet, die doch hoffentlich ein wenig wie eine Schneeflocke aussieht - wenn schon nichts Weißes vom Himmel fällt.


Before this blog stays absolutely quiet I wanted to use the little time I have to wish you a merry christmas and grat holidays.

Perfect for this date is a snowflake I made as a variation of the Modular Flower by Tomoko Fuse, especially as there will be no snow at all in my part of Europe.

Montag, 25. August 2014

Pap-Art, der Wettbewerb

In Ulm und um Ulm herum … da regt sich so allerlei Kreativität und nicht nur das, man will noch mehr davon sehen und das auch noch mit Bezug zum Werkstoff Papier.
Vor kurzem bin ich auf den Wettbewerb „Pap-Art“ aufmerksam gemacht worden, der von Frick Kreativbüro undOnlinedruckerei e.K. und Roxy Ulm initiiert wurde.
Wie bereits erwähnt und im Titel unschwer zu erkennen ist, soll Papier in jeglicher Form verarbeitet werden, dabei ist es egal, ob damit/ darauf “...gezeichnet, gebastelt, getackert, genäht, gefaltet, zerrissen oder geklebt…” wird. Was man aber wohl im Hinterkopf behalten sollte sind die Bewertungskriterien, an denen sich die Wettbewerbsjury orientieren wird. Diese sind:
- der Anteil an Papier und Pappe am Gesamtwerk
- die Idee
- der kreative Einsatz der Materialien Papier und Pappe
- die Ausführung und Qualität
- die Originalität und Einzigartigkeit
- die Konzeption/Erläuterung

Ja, Ihr habt richtig gelesen, “Erläuterung”. Neben dem Anmeldeformular soll auch kurz etwas zur Konzeption des Kunstwerkes gesagt werden. Dies ist die Möglichkeit, die Jury nicht darüber rätseln zu lassen, was der Künstler hier sagen wollte.

Um weiterhin wirklich gerecht zu bleiben, gibt es außerdem unterschiedliche Teilnahmegruppen, von Kleinkindern bis Erwachsenen und es können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen teilnehmen.

So, nun seid Ihr an der Reihe! Erstellt Euer papiernes Kunstwerk und schickt es noch bis zum 10. Oktober nach Ulm zum Pap-Art Wettbewerb.
Für alle Informationen im Überblick gibt es hier noch einmal den Link zur Homepage: https://www.online-druck.biz/pages/pap-art/#start

P.S.: Weil es gerad fertig geworden ist und hochgeladen, hier noch die neueste und zunächst auch letzte Variation des Carmens Stern:

Donnerstag, 10. Juli 2014

Carmens Stern - Update

Vor einigen Tagen hatte ich über das Modell Carmens Stern berichtet. Darin stellte ich die vielen Variationen vor, die ich bisher gefunden hatte. Unzufrieden stimmte mich allerdings die bisherige Lösung für eine Kugel aus den Modulen. Da ich aber schon angedeutet hatte, dass ich an einer anderen Variante arbeite, war es abzusehen, dass ich bald mit den nächsten Ideen aufwarten werde.

Hier ist nun die für mich ganz andere Herangehensweise: Das Problem bei den 30-Modul Kugeln ist es, dass man immer 5 Teile zusammensetzt, das ist an sich möglich beim Carmens Stern, handhabt sich aber äußerst schwierig. Daher kam ich irgendwann auf die Idee einfach ein Verbindungsmodul mit einem "nicht-Verbindungsmodul" zu koppeln. Das Ergebnis hat mich wirklich begeistert und ermöglicht es nicht nur Kugeln herzustellen, sondern auch Kränze, die dann zum Beispiel an die Tür oder ein Fenster gehängt werden können. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber, man braucht deutlich mehr Module pro Ball. Der kleine besteht aus 36 und der große aus 90 - allerdings sehr einfachen - Einzelteilen.


Some days ago I wrote about the model Carmen's Star. In this article I showed you the many variations I have found. The only thing I was unsatisfied with was globe version. As I already mentioned, that I was working on another variation, it was obvious that I come up with the new idea very soon.


Here it is, my brand new approach to this problem: The difficulty is that you have to connect 5 units if you want to build a 30 unit globe. That is possible for the Carmen module but very hard to handle. That's why I came up with the idea to combine a connective unit with a "non-connective" one. I was really excited by the result and it is not only the way to make globes, you can also make a wreath using this technique. The only not so good thing about it is, you need much more units. The small globe is made of 36 and the bigger one of 90 - but easy to fold - units.